Burger Round-Up #1: Bullerei, Hamburg

Bullerei, Hamburg, Deutschland @sleepea.com

Mehr zufällig kam ich zur Lunchtime an der Bullerei vorbei – prima Test-Gelegenheit. Nettes Ambiente in den historischen Viehhallen des alten Hamburger Schlachthofs, direkt am Schanzenviertel. Es wirkt alles schön rustikal – passend für ein Lokal wie die Bullerei von Tim Mälzer. Sieht ein wenig aus wie die Soul Kitchen aus Fatih Akins Film.
Mittags ist nur das Deli im vorderen Bereich geöffnet, egal, das Wetter ist super und so lunchen wir vor dem Backsteingebäude, auf breiten Holzbänken. Kurzer Blick auf die Tageskarte, rein informell. Wie heißt hier der Burger? Klar, Deli Burger. Nehme ich. Meine Begleitung ordert eine Gazpacho mit Ananas, Eier im Glas und einen weiteren Burger.
Die kleine Wartezeit nutze ich für einen Blick ins Innere. Sieht gut aus, alles. Im offenen Grillbereich kann man sich von der Zubereitung frischer Burger überzeugen. Wie es sich gehört, wird das gewolfte Fleisch erst auf dem heißen Blech in die richtige Form gepresst.
Nebenan stehen noch Kuchenstücke in Familiengröße für Freunde des Zuckerschocks.
Alle Speisen waren lecker, der Service sehr zuvorkommend und schnell. Der Burger war solide. Gute Buns, passendes Verhältnis von Burger und Brot, nicht zu viel Schickschnack, allerdings war das Fleisch etwas schwach und kam nicht so intensiv rüber, wie ich mir das erwartet habe. Alles in allem ist die Bullerei sehr empfehlenswert und auch ich komme sicher wieder. Vielleicht ist beim nächsten mal ein Steak dran.

Dieser Beitrag wurde unter Eat veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.